Am 1. November 2012 haben wir das Ziel unserer
Reise auf den Festland der USA erreicht – wir sind in San Diego angekommen und
geniessen den Ausblick auf das Meer.
San Diego ist eine der schönsten Städte auf
unserer Reise in den USA. Die Stadt hat eine sehr entspannte Atmosphäre mit
Einflüssen aus der ganzen Welt.
Besonders angetan hat uns bereits das letzte Mal das Quartier „Little
Italy“ mit all seinen feinen Restaurants, den Café’s und den Gelaterias.
Die letzten Fahrtage waren gekennzeichnet von
viel Wind – meist starkem Gegenwind, der uns fast von der Strasse fegte oder
uns fast zum Stillstand ausbremste (Daher wohl auch die vielen Windmaschinen,
denen wir begegnet sind). Hinzu kamen weitere steile Steigungen, welche zu
bewältigen waren.
Landschaftlich war es wiederum sehr
abwechslungsreich. So säumten karge Wüsten, grüne Wälder, tief-blaue Seen und
weitere beindruckende Berge, Canyons und Täler unseren Weg. Einzig die Tannen
wurden langsam durch Palmen ersetzt und anstelle von Sträuchern standen
vermehrt Kakteen auf den Feldern. Wir fuhren auf einsamen Forst-Strassen und
auf solchen, an denen sich Fahrzeuge an Fahrzeuge (Highways) reihten. Die Sonne strahlte jeden Tag vom blauem
Himmel, die Nächte sind unterdessen jedoch ziemlich kalt – aber am
anspruchsvollsten sind die Temperaturen
am Morgen, resp. kurz vor Sonnenaufgang, wenn es ums Aufstehen geht. So
kann es durchaus vorkommen, dass sich der Tau auf den Packtaschen als dünne
Eisschicht abbildete...
Wir sind uns einig, dass die anspruchsvolle Sierra-Cascade-Route
eine mega abwechslungsreiche Tourenstrecke mit vielen unvergesslichen Highlights
ist. Wir haben die Tage und die Abende
am Lagerfeuer in den Bergen sehr genossen.
In unserer letzten Zeltnacht vor San Diego hatten
wir nochmals einen Überfall der „süssen“ Raccoons (Waschbären) zu verzeichnen.
Diesmal haben sie es auf unser Brot abgesehen. Zum Glück gab es rund 5 Meilen
nach unserem Zeltplatz eine kleine Stadt, so dass wir trotzdem etwas zum Frühstück
bekamen.
Anbei einige Zahlen unserer viermonatigen
Reise von Anchorage-Alaska nach San Diego-Kalifornien:
Gefahrene km: 8
651 km
Total Höhenmeter: 86 000 m
Tiefste Temperatur um 8 am: - 2 Grad
Höchste Temperatur um 14 pm: + 34 Grad
Steilste Passage: 23 %
Gesehene Vulkane: > 12
Max. Fahrzeit pro Tag 8.5 h
Min. Fahrzeit pro Tag 3 h
Max. Höhenmeter pro Tag 2 130 m
Min. Höhenmeter pro Tag 315
m
Max. km pro Tag 170
km
Min. km pro Tag 45
km
Anzahl Platten: 3
Anzahl Gepäckträger-Brüche: 5
Anzahl der Pässe Cascade Route: ca. 42
Anzahl Pässe über 2400 m: 4
Anzahl Pässe über 1800 m: 19
Anzahl Pässe über 1200 m: 35
Höchster Pass: 2984
M.ü.M. (9945 ft)
Wir haben San Diego rund 2 Wochen früher
erreicht, als wir zu Hause mal geplant haben. Wir fliegen an Thanksgiving nach
Hawaii. Dort wollen wir die Sonne, den Stand und das faule Nichtstun unter
Palmen geniessen. Bis dahin haben wir aber noch etwas Zeit und uns fällt
bestimmt noch etwas ein, was wir unternehmen können. Im Moment geniessen wir
das Stadtleben mit all seinen Annehmlichkeiten.
2 Kommentare:
Hey ihr beiden, habt ihr eure zwei wochen in little italy genossen? Das ist wie ferien vor den ferien, oder? Jetzt seid ihr wohl in hawaii am rumhängen? Nehme an, euch war schon mind. drei mal langweilig, oder? Naja, kann mir nicht vorstellen, dass ihr rumhängen könnt, bis euch langweilig wird! ;-))
Viel spass beim ferien machen...
Ganz liebe grüsse
Babs
Hoi zäme
Ihr seid ganz schön gestrampelt mit euren Rädern. Schön, dass soweit alles gut geklappt hat.
In Hawaii werdet ihr wohl bald wieder eine Statistik erstellen müssen, wo ihr eure weiteren Touren aufführen werdet.
Wir wünschen euch auf alle Fälle eine tolle Weiterreise.
Viele Grüsse
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