Mittwoch, 2. Januar 2013

Im Land der Kiwis



Kurz vor Weihnachten verpackten wir unsere Räder wiedereinmal in die Boxen und stiegen ins Flugzeug, welches uns nach Neuseeland brachte. In Christchurch am Flughafen staunten wir nicht schlecht, als wir das Schild 'Bike Assembling Area' sahen. Das hatten wir auf unseren Reisen noch nie, sonst haben wir die Fahrräder immer irgendwo zusammengesetzt, wo wir niemanden störten.

Weihnachten verbrachten wir in Christchurch in einem Hotel nahe dem ehemaligen Stadtzentrum. Seit unserem letzten Besuch vor 11 Jahren hat sich einiges hier verändert, dies wegen den zwei Erdbeben in der jüngsten Vergangenheit. So ist das Stadtzentrum bis heute abgeriegelt und Aufräumarbeiten bleiben noch länger im Gange. Die Gebäude sind derart beschädigt, dass sie renoviert oder abgerissen werden müssen. Viele sind bereits dem Erdboden gleichgemacht. Das einst schöne Zentrum mit Cafes, Shops und der Kathedrale ist nur noch eine traurige Steinwüste. Die Kathedrale steht heute ohne Dom da. Dementsprechend ist es sehr ruhig in Christchurch geworden, da das Leben nun am Rande der Stadt stattfindet.

Am 26. Dezember sind wir dann weitergeradelt - mit guten Wetterprogosen. Leider hatte die Sonne etwas Verspätung und so fuhren wir am ersten Tag bereits im Regen. Nun,  die Regenkleider und auch unser Zelt hat den Regentest bestanden.

Hier in Neuseeland ist gerade Sommerferienzeit und es sind glaub alle Kiwi’s unterwegs. Die Zeltplätze sind entsprechend gebucht resp. ausgebucht. Aber dank der Gastfreundschaft haben sie für uns noch jeden Abend einen Flecken Wiese gefunden, wo wir unser Zelt aufstellen durften. Da die Zeltplätze immer eine Küche zur Verfügung stellen, hat unser Kocher zur Zeit Pause.

Unsere Reise führte uns zuerst ins Canterbury Hinterland und dann ins Mackenzie Country an den berühmten Lake Tekapo.  Der Lake Tekapo schimmert in einem schönen türkisblau, die Idylle wird abgerundet von der kleinen Steinkapelle. Weiter ging es dann über ein wunderschönes Hochplatau zum Mount Cook, dem höchsten Berg auf dem Kontinent – resp. in dieser Nähe.

Am Silvester sind wir in Oamaru angekommen. Diese verschlafene Stadt ist bekannt für die blauen und gelbäugigen Pinguine, die hier leben. Ein wunderschönes Naturschauspiel, diese zu beobachten, wie sie am Abend zu ihren Nestern ‚stolpern’.

Den Neujahrsbeginn haben wir verschlafen, dafür haben wir die Sekunden vor dem schweizer Countdown mitgezählt. Wir wünschen allen ein gutes Neues Jahr 2013!

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Hallo Yvonne & Paedi,

schön das es Euch gut geht. Wir wünschen noch en gutes neues Jahr 2013 und das ihr wieder gesund nach Hause kommt. Wir verfolgen eure Reiseberichte mit Begeisterung. Wir träumen von dem was Ihr erlebt.

Liebe Grüße aus dem Schwarzwald,

Sabine und Eddi