Euch liebe Biker, sonstige Reisende und Daheimgebliebene wollen wir unsere Erfahrungen und Erlebnisse nicht vorenthalten. Wir wünschen euch viel Spass!
Mittwoch, 20. Februar 2013
The End...
In Wellington setzten wir unsere Reise mit dem Intercity Bus nach Stratford fort, um dem Verkehr der Grossstadt möglichst schnell zu entkommen; der 'The forgotten World Highway' mit seinen 150 km war unser erstes Ziel auf der Nordinsel.
Wie der Name des Highways schon sagt, waren wir schon bald alleine auf der Strasse und fuhren durch hügelige Landschaften - sie sahen aus, wie Hobbit’s Land. Am frühen Nachmittag erreichten wir dann die legendäre Ghost Town 'Wanga', resp. die Republic Wangamomona. Einzig das Hotel ist noch in Betrieb. Da dieser Highway eben etwas vergessen ist, sind auch die Übernachtungsmöglichkeiten beschränkt. Auf einem Hügel fanden wir jedoch ein nettes Bed und Breakfast mit Campground. Wau, so eine tolle Aussicht hatten wir schon lange nicht mehr beim Campen ... und erst der Sternenhimmel in der Nacht.
Ein weiteres Highlight war, den Mount Tongariro zu besteigen. Da im letzten November Eruptionen im diesen Gebiet stattgefunden haben, ist zur Zeit nur ein Teil des Tongariro Alpin Crossings offen. Dieser Track gehört mit seinen vielen Kratern, den beiden Vulkanen Mt Ngauruhoe (seit dem Film Lord of the Rings auch als Mt. Dom bekannt) und Mt Tongariro, dem Blue und dem Emerald Lake zu den schönsten Wanderungen. Wir erlebten einen unvergesslichen Tag mit vielen farbigen Eindrücken und ... einem mächtigen Muskelkater am Tag danach und am nächsten...
Die vulkanischen Aktivitäten in Form von heissen Pools auf den Campgrounds, dampfenden Schlamm- und Erdlöchern und heissem Sandstrand (wenn man tief genug grub) begleiteten uns von jetzt an bis nach Rotorua.
Unsere letzten Tage auf der Insel verbrachten wir mit Baden am 9 km langen weissen Sandstrand von Waihi, mit Sightseeing in Auckland und mit schwelgen in Erinnerungen der unglaublich tollen Reise...
...Anfangs Juli 2012 sind wir in dieses Abenteuer gestartet. Die gewählte Route führte uns durch viele traumhaft schöne Gebiete und Landschaften, wobei uns vor allem die unberührten Weiten und imposanten Bergmassive und Vulkane am meisten beeindruckt haben. Die Frage nach dem schönsten Ort können wir jedoch nicht beantworten - es gab zu viele Highlights und deren Unterschiede machen gerade den speziellen Reiz aus.
Ein besonderes Privileg ist es, diese Reise unfallfrei abschliessen zu dürfen; auch mussten wir nie aufgrund Krankheit eine Radel-Pause einlegen. Zusätzlich haben sich unsere Aarios-Räder (mal abgesehen vom Gepäcktäger) wiederum sehr gut bewährt. Ausser einigen Platten und je einem defekten Lager an der Pedale von Yvonnes und Patricks Fahrrad haben wir keinerlei Probleme zu verzeichnen.
Es hat uns auch diesmal überrascht, wie freundlich man uns überall begegnete. All die netten Gespräche, die Geschenke und die Hilfsbereitschaft auf der Strasse oder auch die einfachen Gesten, wie ein 'Daumen hoch' aus dem vorbeifahrenden Auto (wenn man sich z. B. bereits etwas müde den Berg hochkämpft) haben uns immer wieder motiviert und machten unsere Reise schlussendlich so einzigartig.
Ohne die Unterstützung von unseren Familien und Freude wäre die Reise jedoch gar nicht möglich gewesen. An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an alle!
Nun vergehen bereits die letzten Stunden unserer grossen Reise. Obwohl wir das Ende dieses Reise-Daseins bedauern, freuen wir uns sehr auf unsere Rückkehr am 22. Februar und das Wiedersehen mit unseren Familien und Freunden.
Wir schauen auf wahnsinnig aufregende Monate zurück und viele Begegnungen. Bestimmt werden wir uns ewig an all die schönen Momente erinnern.
Bis bald...
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2 Kommentare:
Wow, ist eure reise 'schon' vorbei? Jetzt kann ich dann ja gar nicht mehr nachsehen, ob es einen neuen reisebericht gibt...
Betr. Dem tongariro crossing bin ich ja schon etwas erleichtert, dass auch zwei inzwischen bestimmt sehr durchtrainierten personen wie ihr muskelkater hatten... Ich kann mich noch 9 jahre später an mein muskelkater von damals erinnern!;-) aber die wanderung und die bilder sind einfach unvergesslich!
Ich wünsche euch beiden letzte gute momente auf eurer reise und ein gutes heimkommen!
Natürlich freue ich mich, wenn wir uns mal wieder auf einen kaffee oder essen treffen!
Ich wünsche euch eine gute heimreise!
ganz liebi Grüess babs
He ihr zwei, so spät wie ich euren letzten Bericht gelesen habe, seit ihr in der zwischenzeit sicherlich schon zu Hause. Irgenwie schön und auch schade. Schön euch zu sehen, freue mich echt darauf. Schade, keine tollen Bilder und Reiseberichte mehr. Freu mich euch bald zu sehen. Gruss Karin
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